ETH-Woche erstmals auch am Balgrist

Die ETH-Woche 2021 mit dem Thema «Health for Tomorrow» fand im September 2021 statt und vereinigte die Studierenden an den Standorten ETH Hönggerberg und Universitätsklinik Balgrist.

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Die ETH-Woche bringt 120 Studierende aus allen Departementen und Disziplinen zusammen. Die eigens für die ETH-Woche geschaffene «ETH Week Hall» schafft ein barrierefreies Umfeld, das Kreativität, Neugier und Innovation fördert. Die Universitätsklinik Balgrist und der Balgrist Campus als Zentrum für Forschung, Entwicklung und Ausbildung waren als Standort ideal für die letztjährige «Hub Edition» und das Motto «Health for Tomorrow». Die Architektur des Balgrist Campus ist auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Forschenden, Entwicklern und der Industrie ausgerichtet und bietet damit ein mit der «ETH Week Hall» vergleichbares, einzigartiges Umfeld.

Live-Operation und die Zukunft der Medizin

Die ETH-Woche 2021 fand im September 2021 statt. Ein Highlight der Woche am Balgrist war die Live-OP gleich zu Beginn der Woche. Die Studentinnen und Studenten konnten eine Operation, die Prof. Mazda Farshad durchführte, live mitverfolgen. Der Medizinische Spitaldirektor und Chefarzt Wirbelsäulenchirurgie des Balgrist erläuterte, wie sich Operationen in den letzten Jahren gewandelt haben, was in naher Zukunft alles möglich sein wird und was es braucht, um Entwicklungen voranzutreiben. Dabei kamen Themen wie Augmented Reality, Materialien und Patientensicherheit zur Sprache. Anschliessend trafen die Studentinnen und Studenten Vertreterinnen und Vertreter von vier Start-ups, die am Campus tätig sind. Der Austausch machte deutlich, wie Innovationen aus Forschung und Entwicklung den Weg in die Praxis finden.

Neue Wege und Formen der Zusammenarbeit

Die Studierenden erhalten für die ETH-Woche keine konkrete Fragestellung, sie sollen ihr eigenes Problem definieren und Lösungen entwickeln. Wissenschaftliche Methoden werden mit Methoden des Design Thinking kombiniert. Die «Hub Edition» sollte darüber hinaus neue Formen der Beteiligung, der Zusammenarbeit und des Lernens ermöglichen. Der Austausch zwischen Studierenden und Expertinnen/Experten fand über alle kulturellen und räumlichen Grenzen hinweg statt. Während der sechs Tage der ETH-Woche begegneten die Studierenden mehr als 100 Expertinnen und Experten aus Industrie, NGOs, Forschung und dem öffentlichen Sektor.